Die Blitzräumer – Part II

Frage der Woche: Wieviel Möbel, Küchenmaschinen, Computer, Schläuche, Steine, Nägel und Schrauben passen in eine Scheune und einen Ferienanbau? Antwort: Ne Menge! Unsere Entsorgungscontainer von letzter Woche (10 cbm Sperrmüll + 5 cbm Baumischmüll) haben wir bereits gegen zwei jungfräuliche Container ausgetauscht und haben uns als Wochenendziel die komplette Entrümpelung des Scheunen-Erdgeschosses und des Anbaues vorgenommen. Zu viert packen wir es an und haben in kürzester Zeit schon wieder keinen Platz mehr im Container. Unser freundlicher Nachbar merkt an; unglaublich was ihr da alles raus holt. Ja, das finden wir auch!

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Der Eisenwarenladen – äh, die Scheune

Nach einem knappen Tag können wir endlich erkennen wie es in der Scheune früher einmal aussah und Platz für all unsere Baumaterialien haben wir nun massig. Die mindestens 300kg Schrott hoffen wir beim Schrotthändler in ein klitzekleines Vermögen eintauschen zu können 🙂

Das Grauen hat einen Namen – Die Küche                                                                                           

Am Sonntag nehmen wir uns die Küche vor und wenn wir nach Wohn- und Schlafzimmer dachten, wir hätten den Schimmelhöhepunkt erreicht, so wurden wie nun eines besseren belehrt. Nach ca. 6 Schichten Tapete und zentimeterdicken Styropor strahlen Teile der Küchenwand im schönsten Schwarz. Aber nun: Atme liebes Haus, atme!

Verletzungsstatistik:

  • Bauchklatscher:   1  als ich den Dalmatiner vorm Haus vor Baba retten wollte
  • Rückenklatscher: 1 als ich Baba vor den Funken der Flex retten wollte
  • Dicker Finger:       1 als Thorsten den… hmm, wir wissen nicht was er da retten wollte. Aber es war ein Abrisshammer involviert….

Wir danken Wolfgang, Thorsten (der trotz Verletzung weiter durchgepowert hat) und Daniel für die tolle Unterstützung. Und natürlich Marianne, die sich immer so toll um unser leibliches Wohl kümmert. Mit Sahne sieht halt alles gleich viel süßer aus 🙂

Ein Gedanke zu “Die Blitzräumer – Part II

  1. Hattet offenbar größere Schwierigkeiten mit dem Ausmisten eures Hauses als Herakles mit seinem Augiasstall.
    (Zitiere nach G. Schwaab: „Der Held aber riss den Grund des Viehhofs auf der einen Seite auf, leitete die nicht weit davon fließenden Bäche Alphäos und Penäos durch den oberen Kanal herein, ließ sie den Mist wegspülen und durch eine untere Öffnung alles hinausströmen.“)
    Mitten rein ins Naturschutzgebiet!.
    Ein am „Teufelsstein“ verhakter Fünfzigerjahresessel!
    Schreckliche Vorstellung!
    Habt alles richtig gemacht, Lydi, Matthias!
    Scheiß auf die Anzahl der Container! Scheiß auf das Geld! Scheiß auf die Arbeit!
    Ihr seid jung!
    Ihr seid stark!
    Die Sterne stehen optimal!
    Schaut zum Mond. Die Sichel ist dünn. Steht auf „Z“. (Höhlung links; Zunehmend.)
    Zeit, ein Projekt wie das eure durchzuziehen! Wann, wenn nicht jetzt?
    Und außerdem: Wir wollen Urlaub machen, wollen an den 300 Meter entfernten Hundestrand!
    Lothars Mischlingsrüde Benny ist schon ganz heiß darauf. Bedaure, ihm davon erzählt zu haben. War stets nur in seiner Kleingartenanlage bei Halle (Benny, nicht Lothar). Braucht mal ’ne Luftveränderung, der alte Benny, zumal er immer schon von der Ostsee schwärmte.
    Bin sehr stolz auf euch
    .
    Eine Frage noch. Eine Frage zu euren Verletzungen:
    Warum tut ihr das?
    Lutz

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