Endspurt in Lubmin – zumindest für 2014.
Eigentlich wollten wir ja gar nicht so viele Baustellen auf einmal aufmachen, aber manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Mit den Rigipsplatten im Dachgeschoss noch nicht ganz fertig, haben wir Mitte November endlich die Nachricht erhalten, wir könnten unsere Fenster abholen. Da aber die freien Wochenenden im letzten Monat spärlich gesät waren und zudem die Temperaturen beachtlich fielen, haben wir uns fast schon damit angefreundet, die Fenster erst im neuen Jahr einbauen zu können. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Matthias sich nun doch noch eine Woche frei nehmen konnte um sich mit unserem Maurer im Boddenhus auszutoben.
Und sie haben Einiges geschafft: Beide alten Fensterstürze im Dachgeschoss wurden herausgeschnitten, Stahlträger eingesetzt, neue Fensteröffnungen heraus gestemmt und zu guter Letzt auch noch die beiden neuen Fenster eingesetzt. Das Mauerwerk macht das Arbeiten nicht leicht – es bröselt und bröckelt an allen neuen Öffnungen, so dass ein festes Anbringen der großen Fenster gar nicht so einfach ist.
Im Erdgeschoss geht es mit dem Küchen-, dem Wohnzimmer- und dem alten Schlafzimmerfenster weiter. Überall werden wie auch im Dachgeschoss die alten Fensterstürze (u.a. wurden auch Eisenbahnschienen verbaut) entfernt, neue Stahl-träger eingemauert und somit für den verhältnismäßig unaufregenden eigentlichem Fenstertausch vorbereitet. Es wird gestemmt, betoniert und abgeschlagen was das Zeug hält. Bei einem täglichen Arbeitsbeginn um 7:30 morgens, schaffen es Matthias und Eddie mit Unterstützung von Wolfgang und Thomas sogar noch die beiden Wände, die bisher die alte Küche vom Wohn- und das Wohn- vom Schlafzimmer getrennt haben, abzureißen. Und wenn man schonmal im Bauschutt schwimmt, ja – dann bietet sich das Putzabschlagen fast schon regelrecht an.
Und hier nun Neues aus der Vorher-Nachher-Rubrik :-). Vorerst ist noch alles „heil“,
doch dann geht es an den Abbruch:
Fertig! Der neue Grundriss fühlt sich super an. Wir sind erschöpft, aber glücklich.


einen Strich durch die Rechnung. Nach der ersten gemeinsamen Busnacht auf dem eigenen Grundstück, werden wir morgens von einem Wahnsinns-Gewitter geweckt. Wir wagen einen Blick aus dem Fenster und stellen erschrocken fest, es hat sich ein regelrechter Bach unterm Bus gebildet und sämtliches Wasser von der Straße rennt über’s frisch planierte Nachbargrundstück zu uns und sammelt sich vor unserer Haustür. Tja, das nennt man wohl die erste große Erkenntnis; wir wissen nun, dass wir das tiefste Grundstück der ganzen Straße haben und das der tiefste Punkt direkt vor der Haustür liegt. Schaden erkannt, Schaden gebannt; wir machen uns also an die Aufräumarbeiten.



