Das Dach ist nun zu und somit der Startschuss zum Innenausbau gefallen. Wir dämmen mit einer Zwischen-Sparren-Dämmung und dichten dann alles mit der Dampfbremse ab. Darauf kommt die Unterkonstruktion und zum Schluss die Rigips-Platten. Vielleicht klappt es ja doch noch mit dem Dachbezug vor Wintereinbruch, denn im Bus wird’s langsam ungemütlich.
Während das eine Dach also wieder schön eingepackt wird, geht’s beim Scheunendach mit der Entrümpelung los. Eine schwierige Angelegenheit, denn der Dachboden ist nicht mehr überall trittsicher und durch die ganzen Stroheinlagen, ein Relikt der früheren Nutzung, kann man nur schwer erkennen wo man hintreten kann. Nach einem halben Tag Arbeit ist klar; wir brauchen schon wieder einen Container – nehmen wir lieber gleich den Großen für 10 cbm.
Ein ganz besonderes Highlight hat Thomas uns beschert; wir sind nun stolze Besitzer eines Stressless-Zweisitzers. Damit katapultieren wir uns zweifellos an die Spitze der gemütlichsten Baustellen im ganzen Land. Vielen Dank!

einen Strich durch die Rechnung. Nach der ersten gemeinsamen Busnacht auf dem eigenen Grundstück, werden wir morgens von einem Wahnsinns-Gewitter geweckt. Wir wagen einen Blick aus dem Fenster und stellen erschrocken fest, es hat sich ein regelrechter Bach unterm Bus gebildet und sämtliches Wasser von der Straße rennt über’s frisch planierte Nachbargrundstück zu uns und sammelt sich vor unserer Haustür. Tja, das nennt man wohl die erste große Erkenntnis; wir wissen nun, dass wir das tiefste Grundstück der ganzen Straße haben und das der tiefste Punkt direkt vor der Haustür liegt. Schaden erkannt, Schaden gebannt; wir machen uns also an die Aufräumarbeiten.



